{"id":212,"date":"2009-02-04T20:12:00","date_gmt":"2009-02-04T20:12:00","guid":{"rendered":"http:\/\/patrologialatinagraecaetorientalis.wordpress.com\/2009\/02\/04\/byzantinische-zeitschrift\/"},"modified":"2009-02-04T20:12:00","modified_gmt":"2009-02-04T20:12:00","slug":"byzantinische-zeitschrift","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/plgo.org\/?p=212","title":{"rendered":"Byzantinische Zeitschrift"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align:center;\">\n<div style=\"text-align:justify;\"><span style=\"font-weight:bold;color:rgb(153,0,0);font-size:78%;\"><span><\/span><\/span><span style=\"color:rgb(153,0,0);font-size:78%;\"><span style=\"font-weight:bold;\">[Alia Varia][Collections][Useful files]<\/span><\/span><\/div>\n<p><span style=\"font-size:180%;\"><span style=\"font-weight:bold;\"><\/p>\n<p>BYZANTINISCHE ZEITSCHRIFT<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size:85%;\"><span style=\"font-weight:bold;\">Unter Mitwirkung<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size:78%;\"><br \/><\/span><span style=\"font-size:78%;\"><span style=\"font-weight:bold;\">Bibliothekar C. de Boor- Breslau, Prof. J. B. Btiry-Dublin, Prof. Ch. Diehl-<\/span><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Nancy, Abbe L. Duchesne-Paris, Membre de l&#8217;Institut, Hofrat Prof. H.<\/span><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Gtelzer-Jena, Prof. G. N. Hatzidakis- Athen, Hofrat Prof. V. Jagic-Wien,<\/span><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Prof. N. Kondakov-Petersburg, Prof. Sp. Lambros-Athen, Prof. E. Legrand-<\/span><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Paris, Prof. J. M\u00fcller-Turin, Prof. J. Psichari-Paris , K. N. Sathas-Venedig,<\/span><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">korr. Mitgl. d. k. bayer. Akad. d. Wiss., G. Schlumberger-Paris, Membre de<\/span><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">rinstitut, Prof. J. Strzygowski-Graz, Rev. H. P. Tozer-Oxford, Gymnasialdir,<\/span><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">M. Treu-Breslau, Prof. Th. Uspenskij-Odessa, Prof. A.Veselovskij-Petersburg<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size:78%;\"><span style=\"font-weight:bold;\">herausgegeben<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight:bold;\">von<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size:180%;\"><span style=\"font-weight:bold;\">KARL KR\u00dcMBACHER,<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight:bold;\">A. O. PROFESSOR AN DER UNIVERSIT\u00c4T ZU M\u00dcNCHEN<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size:85%;\"><span style=\"font-weight:bold;\">LEIPZIG<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight:bold;\">DRUCK UND VERLAG VON B. G. TEUBNER<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight:bold;\">1892<\/span><br \/><\/span><\/div>\n<blockquote>\n<div style=\"text-align:left;\"><span style=\"font-size:130%;\"><span style=\"font-weight:bold;\">Vorwort<\/span><\/span><\/div>\n<p><span style=\"font-size:78%;\">Indem ich Leser und Mitarbeiter der byzantinischen Zeitschrift<br \/>herzlich begr\u00fcfse, halte ich es f\u00fcr meine Pflicht, an der Schwelle imseres<br \/>Unternehmens \u00fcber die Entstehung und Absicht desselben einige Aufkl\u00e4rungen<br \/>zu geben. Dafs bei der heutigen \u00dcberproduktion von wissenschaftlichen<br \/>Zeitschriften jeder neue Ank\u00f6mmling zun\u00e4chst mit Abneigung<br \/>oder Gleichgiltigkeit aufgenommen werde, konnte nicht zweifelhaft sein.<br \/>Es bedurfte der lebhaften Anregung eines so erfahrenen und k\u00fchl urteilenden<br \/>Fachgenossen wie De Boors, dafs ich dem Plane der Begr\u00fcndung<br \/>eines Organs f\u00fcr die byzantinischen Studien n\u00e4her trat, und erst<br \/>nach reiflicher \u00dcberlegung der wissenschaftlichen und materiellen Voraussetzungen<br \/>und nach wiederholter m\u00fcndlicher Beratung mit zahlreichen<br \/>Byzantinisten, zu welcher mir eine im verflossenen Jahre ausgeftihrte<br \/>Studienreise Gelegenheit bot, habe ich mich, noch immer<br \/>z\u00f6gernd, zur Verwirklichung des Gedankens entschlossen. Wie sehr<br \/>derselbe aber schon in der Luft lag, habe ich aus einem Briefe meines<br \/>Freundes Sp. Lambros in Athen entnommen, der mir mitteilte, dafs<br \/>er vor l\u00e4ngerer Zeit selbst eine Zeitschrift Bv^avtig begr\u00fcnden wollte<br \/>und seine Absicht nur aufgab, weil er die materiellen Schwierigkeiten<br \/>nicht zu \u00fcberwinden vermochte. So sehr ich mm auch das Scheitern<br \/>seines Planes bedaure, mufs ich doch die \u00dcberzeugung aussprechen,<br \/>dafs Griechenland als lokale Basis f\u00fcr das Gedeihen und die Wirksamkeit<br \/>eines solchen Organs weniger geeignet w\u00e4re als \u201eEuropa&#8221;; wie<br \/>ung\u00fcnstig der griechische Boden solchen Unternehmungen ist, hat die<br \/>kurze Lebens- und Leidensgeschichte des von M. Deffner im Jahre 1880<br \/>begr\u00fcndeten \u201eArchivs f\u00fcr mittel- und neugriechische Philologie&#8221; bewiesen,<br \/>das trotz des ins Programm aufgenommenen internationalen imd vielsprachigen<br \/>Charakters nach dem Erscheinen des ersten Doppelheftes<br \/>entschlafen ist.<br \/>Auf aUen Gebieten der philologisch-historischen Wissenschaften hat<br \/>sich infolge der intensiven und mannigfaltigen Th\u00e4tigkeit der letzten<br \/>Jahrzehnte eine solche F\u00fclle von Stofe angesammelt, dafs das Aussehen<br \/>der alten F\u00e4cher v\u00f6llig ver\u00e4ndert worden ist. Die hergebrachten Wissenskomplexe<br \/>haben sieh in mehrere Disziplinen gespalten, f\u00fcr deren Gesamtheit<br \/>niemand mehr die Verantwortlichkeit zu \u00fcbernehmen wagt,<br \/>und ganz neue Studiengebiete sind hinzugewachsen. Nur auf dem Ungeheuern<br \/>Gebiete der griechischen Kultur ist die Einheit bis jetzt<br \/>gewahrt geblieben; doch beruhte diese Einheit nicht darauf, dafs die<br \/>Gr\u00e4zisten die gesamte Geschichte der griechischen Sprache und Litteratur<br \/>beherrschten, sondern vielmehr auf der willk\u00fcrlichen Beschr\u00e4nkung,<br \/>die sie ihren Studien und ihrem Lehrvortrage auferlegten. Die meisten<br \/>gingen wenigstens in ihrer offiziellen Th\u00e4tigkeit nicht \u00fcber die klassische<br \/>und alexandrinische Epoche hinaus. Die sp\u00e4teren Zeiten blieben dem<br \/>Privatstudium \u00fcberlassen, und auch diese privaten Studien wurden meist<br \/>mit Beziehung auf irgend ein anerkanntes Wissensgebiet durchgef\u00fchrt,<br \/>ja oft mit dem Hinweis auf diese Beziehungen f\u00f6rmlich entschuldigt.<br \/>Zwar haben diese zerstreuten Bem\u00fchungen im Laufe der letzten Jahrzehnte<br \/>immer mehr an Umfang und innerem Werte gewonnen; es<br \/>fehlte ihnen aber die Idee ihres Zusammenhanges und das Bewufstsein<br \/>von ihrer selbst\u00e4ndigen Bedeutung. Man kam nicht auf den Gedanken,<br \/>das ganze sp\u00e4tgriechische, byzantinische und neugriechische Zeitalter<br \/>etwa vom f\u00fcnften Jahrhundert nach Chr. bis auf den heutigen Tag<br \/>als ein selbst\u00e4ndiges, unentbehrliches Glied in der Geschichte der<br \/>Menschheit zu studieren. Das Bed\u00fcrfnis nach Herstellung des geschichtlichen<br \/>Zusammenhanges, das den Entwickelungsgang der verwandten<br \/>F\u00e4cher bestimmt hat, schien hier seine Wirkung zu versagen. Diese<br \/>auffallende Thatsache l\u00e4fst sich aus verschiedenen Gr\u00fcnden erkl\u00e4ren.<br \/>Die Byzantiner und die von ihnen kulturhistorisch abh\u00e4ngigen V\u00f6lker<br \/>sind durch die kirchlichen und politischen Ereignisse von der westeurop\u00e4ischen<br \/>Entwickelung so lange und so gr\u00fcndlich losgetrennt worden,<br \/>dafs ihre Nachkommen und Erbfolger sich noch heute nicht zu Europa<br \/>rechnen. Der orthodoxe Osten bildet eine Welt f\u00fcr sich, die als ein<br \/>eigenartiger, halb gebildeter, halb wilder Staaten- und V\u00f6lkerkomplex<br \/>zwischen dem civilisierten Europa und dem barbarischen Asien liegt.<br \/>Dieses vielgestaltige V\u00f6lkergewirr, das in der Vergangenheit die Schutzmauer<br \/>Europas gegen die asiatische Barbarei bildete und f\u00fcr die Zukunft<br \/>berufen scheint als Kulturbr\u00fccke von Europa nach Asien zu dienen, ist<br \/>bis auf die neueste Zeit wenig beachtet und viel verkannt worden.<br \/>Das hat auch auf die wissenschaftliche Ber\u00fccksichtigung der genannten<br \/>V\u00f6lker und ihrer Sprachen und Litteraturen hemmend eingewirkt.<br \/>Selbst die slavische Philologie, an deren Bedeutung heute niemand<br \/>mehr zweifelt, hatte unter dieser Mifsachtung des Ostens viel zu leiden.<br \/>Miklosich hat sein ganzes arbeitsreiches Leben daransetzen m\u00fcssen,<br \/>um die Existenzberechtigung der slavischen Philologie vor aller Welt<br \/>zu erh\u00e4rten, und sein Nachfolger Jagic hat das Zentralorgan f\u00fcr diese<br \/>Studien, das Archiv f\u00fcr slavische Philologie, nur mit uns\u00e4glicher M\u00fche<br \/>und grofsen Opfern begr\u00fcnden ^nd bis auf den heutigen Tag fortf\u00fchren<br \/>k\u00f6nnen. Nun ist die \u00e4ltere und originellere Abteilung des osteurop\u00e4ischen<br \/>Mittelalters noch \u00fcbrig geblieben, die byzantinische Welt<br \/>mit ihren Vorboten und Ausl\u00e4ufern.<br \/>Es ist kein leeres Phantom, kein totes Wort, sond<br \/>\nern eine grofsartige,<br \/>feingegliederte, schicksalsreiche Lebensgeschichte, die im byzantinischen<br \/>Zeitalter vor uns liegt. Das sprachliche, litterarische imd<br \/>k\u00fcnstlerische, das religi\u00f6se, soziale und politische Dasein der in das<br \/>weite Gef\u00e4fs von Byzanz aufgenommenen V\u00f6lker vom Ausgang des Altertums<br \/>bis an die Schwelle der neueren Zeit bildet ein Forschungsgebiet,<br \/>das v\u00f6llig geeignet ist, eine lebensf\u00e4hige, zukunftsreiche Disziplin auszuf\u00fcllen,<br \/>und es scheint die Zeit gekommen, diese neue Abteilung der<br \/>philologisch-historischen Wissenschaften ausdr\u00fccklich und offiziell zu konstituieren.<br \/>Aus den fr\u00fcheren h\u00e4ufig unklaren und zusammenhangslosen<br \/>Bestrebungen, die in irgend einer Weise auf die Erkenntnis des osteurop\u00e4ischen<br \/>Mittelalters gerichtet waren, beginnt tlie Byzantinistik<br \/>als neue, selbst\u00e4ndige, auf eigener Basis ruhende Wissenschaft sich<br \/>herauszubilden. Was sich dabei vollzieht, ist keine durch pers\u00f6nliche<br \/>Gr\u00fcnde veranlafste Sezession, sondern die notwendige Folge eines seit<br \/>langer Zeit wirkenden wissenschaftlichen G\u00e4rungsprozesses. Die Byzantinistik<br \/>ist nicht das Erzeugnis einer ungesunden ZerspKtterung,<br \/>sondern ein aus fr\u00fcher zersplitterten und daher oft verk\u00fcmmerten<br \/>Teilchen zusammenwachsender neuer Organismus. Die selbst\u00e4ndige Bedeutung<br \/>dieser Disziplin kann nicht nachdr\u00fccklich genug betont werden;<br \/>denn nur schwer befreien sich die meisten von dem tief eingewurzelten<br \/>Irrtum, dafs alles Byzantinische nur insoweit Beachtimg verdiene, als<br \/>es zum klassischen Altertum oder zu irgend einem anderen Fache<br \/>aufkl\u00e4rende Beziehungen habe. Wenn wir dieser gemeinhin \u00fcblichen<br \/>Betrachtungsweise gegen\u00fcber die Selbst\u00e4ndigkeit der Byzantinistik<br \/>mit unbeugsamer Energie hervorheben, so wollen wir nicht<br \/>sagen, dafs jede byzantinische Erscheinung sei es in litterarischer oder<br \/>k\u00fcnstlerischer, in politischer oder kirchlicher Hinsicht etwas Bedeutendes<br \/>darstelle-, f\u00fcr bedeutend aber halten wir jede Erscheinimg dieses Gebietes<br \/>als Objekt wissenschaftlicher Forschung, als notwendiges oder<br \/>n\u00fctzliches Glied im Zusammenhang eines Ganzen. Hieraus ergiebt sich<br \/>von selbst, dafs die alte und neue Betrachtungsweise byzantinischer<br \/>Dinge sich scharf unterscheidet. Wenn z. B. der altklassische Philologe<br \/>beim Studium der Florilegienlitteratur gew\u00f6hnlich nur auf die aus dem<br \/>Altertum stammenden profanen Sentenzen achtete, ist dem Byzantinisten<br \/>jedes Florilegium zun\u00e4chst ein Ausdruck der geistigen Str\u00f6mung<br \/>und Geschmacksrichtung der Zeit, in welcher es aus \u00e4lteren oder j\u00fcngeren<br \/>Quellen zusammengestellt wurde; er bedinge also einen groben Fehler,<br \/>wenn er eine bestimmte Gruppe von Sentenzen, z. B. die christlichen<br \/>beiseite legte. Ein Eustathios gilt, um noch ein Beispiel zu nennen,<br \/>dem altklassischen Philologen als trockener Sammler und breiter Scholiast,<br \/>dessen Werke ihm nur wegen der in ihnen aufbewahrten alten Goldk\u00f6rner<br \/>beachtenswert scheinen; der Byzantinist sieht in Eustathios<br \/>eine an sich hochbedeutende und f\u00fcr die W\u00fcrdigung des 12. Jahrhunderts<br \/>mafsgebende Pers\u00f6nlichkeit; er betrachtet ihn im engsten<br \/>Zusammenhange mit den kirchlichen, sozialen, politischen und litterarischen<br \/>Bewegimgen seiner Zeit; er studiert in ihm den verdienten Lehrer,<br \/>den eifrigen Erhalter und Besch\u00fctzer der alten Litteratur, den klugen<br \/>Politiker, den freim\u00fctigen Theologen, den gewandten Redner, den<br \/>geistreichen Essayisten. Daher kann er sich v\u00f6llig aufrichtig f\u00fcr einen<br \/>Mann erw\u00e4rmen, dessen Namen im J\u00fcnger der klassischen Philologie<br \/>nur die fade und peinliche Vorstellung einer endlosen, auf schlechtem<br \/>L\u00f6schpapier abgedruckten Scholienmasse zu erwecken pflegt. So wirft<br \/>die byzantinistische Betrachtungsweise einen belebenden Sonnenstrahl<br \/>auf historische Personen, auf Erzeugnisse der Litteratur und Kunst, auf<br \/>Thatsachen der politischen und kirchlichen Geschichte, die dem Fernerstehenden<br \/>in gleichg\u00fctiges Dunkel geh\u00fcllt erscheinen. Neben der selbst\u00e4ndigen<br \/>Bedeutung der Byzantinistik kommen dann in zweiter Linie<br \/>ihre mannigfaltigen Beziehungen zu den \u00fcbrigen philologischen und<br \/>historischen Studiengebieten in Betracht. Wenn man sich somit stets<br \/>bewufst bleiben mufs, dafs jedes byzantinische Ding von einem doppelten<br \/>Standpunkte aus studiert werden kann, von dem der Byzantinistik und<br \/>von dem irgend eines Nachbarfaches, so wird in der Praxis diese doppelte<br \/>Betrachtungsweise nat\u00fcrlich h\u00e4ufig verkn\u00fcpft werden und zusammenfliefsen.<br \/>Eine kurze Darlegung der Ziele und Aufgaben der Byzantinistik<br \/>und namentlich ihres Verh\u00e4ltnisses zu den verwandten Disziplinen<br \/>soll die obigen Darlegungen im einzelnen best\u00e4tigen und aufkl\u00e4ren.<br \/>Die enge Verbindung der mittelgriechischen Sprache und Litteratur<br \/>mit dem Altertum ist so offenkundig, dafs nur auf die allgemeine,<br \/>von niemand bestrittene Thatsache hingewiesen zu werden braucht. Es<br \/>giebt kaum ein Gebiet der alten Philologie, welchem das vertiefte<br \/>Studium der Byzantiner nicht irgend einen Nutzen br\u00e4chte. Der Zusammenhang<br \/>mit dem Altertum ist bei den Griechen in sprachlicher,<br \/>litterarischer und politischer Hinsicht bis ins 15. Jahrhundert viel mehr<br \/>gewahrt geblieben als bei den Abendl\u00e4ndern. Die Beziehungen der<br \/>Byzantiner zum Altertum sind denn auch in der neueren Fachlitteratur<br \/>immer deutlicher zum Ausdruck gekommen, wobei freilich das allzu<br \/>entschiedene Verharren auf dem klassischen Standpunkt imd der Mangel<br \/>an Vertrautheit mit den in der Sprache und Kultur eingetretenen Wandelungen<br \/>zu manchen Mifsgriffen gefiilirt hat. Einen sehr betr\u00e4chtlichen<br \/>Raum haben sich die mittel- und neugriechischen Studien in der<br \/>Sprachwissenschaft erobert. Durch die Arbeiten von Mullach, Maurophrydes,<br \/>DeflEner, G. Meyer, Foy, Dossios, Hatzidakis, Psichari, Oekonomides<br \/>und Thumb ist das Vulg\u00e4rgriechische als ein sehr wesentlicher<br \/>Faktor in der griechischen Sprachgeschichte erwiesen worden, und es<br \/>wird seit geraimier Zeit auch in den zusammenfassenden Darstellimgen<br \/>der griechischen Grammatik und Etymologie dankbar beigezogen. Der<br \/>von Brugmann imd Streitberg herausgegebene \u201eAnzeiger f\u00fcr indogermanische<br \/>Sprach- und Altertumskunde&#8221; bringt f\u00fcr das Vulg\u00e4rgriechische<br \/>ein eigenes von A. Thmnb besorgtes Referat.<br \/>Das wahre Seitenst\u00fcck der mittel- und neugriecliischen Studien<br \/>bildet die romanische Philologie. In der mittelalterlichen Sagenund<br \/>Erz\u00e4lilungslitteratur des Abendlandes spielen die Byzantiner als<br \/>Urheber, Vermittler imd Entlehner von Stoffen imd Motiven eine sehr<br \/>erhebliche Rolle. Die Erforschung der internationalen Wechselwirkungen<br \/>bildet eines der wichtigsten Kapitel der allgemeinen Litteraturgescliichte<br \/>des Mittelalters, das nur durch die vereinten Bem\u00fchungen der auf<br \/>jedem einzelnen Litteraturgebiete Kundigen aufgekl\u00e4rt werden kann.<br \/>Eine zweite Seite, auf welcher die romanische Philologie von der Byzantinistik<br \/>neues Licht zu erwarten hat, ist die Sprachgeschichte;<br \/>denn die romanischen Sprachen und das Vidg\u00e4rgriechische haben denselben<br \/>Entwickelungsgang durchgemacht, und viele Erscheinungen in<br \/>beiden Sprachgruppen k\u00f6nnen nur durch eine vergleichende Betrachtung<br \/>v\u00f6llig begriffen werden. In der richtigen Erkenntnis dieser engen<br \/>Beziehungen hat der Herausgeber des Jahresberichtes f\u00fcr romanische<br \/>Philologie, K. VoUm\u00f6ller, eine eigene, von J. Psichari \u00fcbernommene<br \/>Abteilung eingerichtet, in welcher die auf das Romanische bez\u00fcglichen<br \/>Arbeiten \u00fcber mittel- und neugriechische Sprache imd Litteratur besprochen<br \/>werden sollen. Besonders eng verkn\u00fcpft ist mit der Byzantinistik<br \/>die rum\u00e4nische Philologie; denn die Rum\u00e4nen sind infolge ihrer<br \/>geographischen Lage von den Byzantinern so nachhaltig beeinflufst<br \/>worden wie die S\u00fcdslaven.<br \/>Noch mehr als die romanische ist die slavische Philol<br \/>\nogie<br \/>Schritt f\u00fcr Schritt auf die Beachtung der byzantinischen Arbeiten hingewiesen.<br \/>Weder die Litteratur und Kunst der S\u00fcdslaven und Russen<br \/>noch ihre politische und kirchliche Geschichte kann ohne das ein-<br \/>gehendste Studium ihrer geistigen Vorv\u00e4ter, der Byzantiner, verstanden<br \/>werden. Der \u201eGrekoslavjanskij mir&#8221; ist das Schlagwort f\u00fcr die historischen<br \/>und philologischen Bem\u00fchungen der S\u00fcd- imd Ostslaven geworden,<br \/>aus denen schon eine grofse Zahl ernster, methodisch durchgef\u00fchrter,<br \/>aber leider in Westeuropa meist unbekannt gebliebener Arbeiten hervorgegangen<br \/>sind. \u00dcbrigens mufs bemerkt werden, dafs nicht blofs die<br \/>slavische Vergangenheit durch das Studium der Byzantiner aufgehellt<br \/>wird, sondern umgekehrt auch das Verst\u00e4ndnis des byzantinischen<br \/>Wesens durch die Keimtnis der slavischen Formen manche F\u00f6rderung<br \/>erh\u00e4lt. Es entspricht mithin den nat\u00fcrlichen Verh\u00e4ltnissen, dafs zu<br \/>den Gelelirten, welche ihre Mitwirkung f\u00fcr die byzantinische Zeitschrift<br \/>zugesagt haben, die Russen und \u00fcbrigen Slaven das gr\u00f6fste Kontingent<br \/>stellten.<br \/>Neben den Beziehungen der Byzantinistik zur romanischen und<br \/>slavischen Philologie kommt noch der rege geistige Tauschverkehr in<br \/>Betracht, welcher die Sp\u00e4tgriechen und Byzantiner mit den mannigfaltigen<br \/>V\u00f6lkern des Orients, mit den Armeniern, Juden, Syrern, Arabern,<br \/>\u00c4gyptern, Kopten, Persern und ludern verbindet. Die unter r\u00f6mischer<br \/>Herrschaft vereinigte griechische und gr\u00e4zisierte V\u00f6lkermasse bildete viele<br \/>Jahrhunderte lang das wichtigste Durchgangsgebiet f\u00fcr den geistigen<br \/>und materiellen Verkehr zwischen Orient und Occident. Wie schon im<br \/>vorliegenden Hefte ein syrischer Chronist behandelt wird, so wird sich<br \/>auch in Zukunft voraussichtlich oft Gelegenheit ergeben, orientalische<br \/>Erscheinungen zu er\u00f6rtern, die auf das byzantinische Gebiet Licht<br \/>werfen, und andrerseits vom byzantinischen Ufer aus den Blick nach<br \/>dem Orient zu richten.<br \/>Kein Merkmal unterscheidet das byzantinische Zeitalter sch\u00e4rfer<br \/>vom altgriechischen und r\u00f6mischen als der christliche Charakter, und<br \/>die originellste Litteraturgattimg dieser Epoche sind die kirchlichen<br \/>Werke in Poesie und Prosa. Darin liegt die hohe Bedeutung der<br \/>byzantinischen Studien f\u00fcr die Theologie begr\u00fcndet. Nirgends findet<br \/>diese Wissenschaft ein so wenig bebautes und so viel versprechendes<br \/>Feld als bei den Mittelgriechen; denn infolge der Kirchenspaltung ist<br \/>die Litteratur und Geschichte der orthodoxen Kirche im Abendlande<br \/>wenig beachtet worden. Man beruhigte sich mit der gl\u00e4ubig hingenommenen<br \/>Versicherung, dafs seit Johannes von Damaskus der Lebensgeist<br \/>in der griechischen Kirche erloschen sei, und man \u00fcbertrug die<br \/>Abneigimg gegen die Orthodoxie sogar noch auf vorschismatische Jahrhunderte.<br \/>Zwar haben sich einzelne Gelehrte mit gl\u00fccklichem Erfolge<br \/>in den Urwald der sp\u00e4teren Dogmatik, Ethik und Mystik gewagt; aber<br \/>es mufste selbst die kirchliche Litteraturgattung der Griechen, die in<br \/>\u00e4sthetischer Hinsicht am h\u00f6chsten steht, die Kirchenpoesie, vor zwei<br \/>Jahrzehnten von dem hochverdienten Kardinal Pitra f\u00fcr das Abendland<br \/>f\u00f6rmlich neu entdeckt werden. Neben der Dogmengeschichte und der<br \/>liturgischen Poesie enth\u00e4lt besonders das ungeheuere Gebiet der griechischen<br \/>Hagiographie mit seineu mannigfachen Beziehungen zur mittelalterJichen<br \/>Roman- und Sagenlitteratur eiuen unersch\u00f6pflichen Reichtum<br \/>interessanter Vorw\u00fcrfe; und es bedarf noch zahlreicher Textausgaben<br \/>und anderer Vorarbeiten, ehe an eine zusammenfassende Darstellung der<br \/>Entstehung, Ausbreitung und der inneren Wandlungen dieser Litteraturgattung<br \/>gedacht werden kann. Die Grundlinien, nach welchen weitere<br \/>Forschungen auf diesem noch sehr unwegsamen Gebiete mit Aussicht<br \/>auf Erfolg gef\u00fclirt werden k\u00f6nnen, sind von H. Usener in einigen<br \/>musterhaften Arbeiten vorgezeichnet worden.<br \/>Die gr\u00f6fste Beachtimg verdienen die byzant\u00fciischen Studien von<br \/>Seiten der Historiker. F\u00fcr die antike Geschichte haben viele Byzantiner<br \/>wegen der von ihnen erhaltenen \u00e4lteren Quellen hohen Wert;<br \/>v\u00f6Uig selbst\u00e4ndige Bedeutimg beanspruchen sie aber f\u00fcr die mittelalterliche<br \/>Geschichte des r\u00f6mischen Reiches und seiner Beziehimgen zu<br \/>den Nachbarstaaten. Das heutige Griecheugeschlecht ist ohne ein vertieftes<br \/>Studium seiner mittelalterlichen Geschichte nicht zu begreifen,<br \/>und die idealisierende Auffassung, welche bei der Beurteilung der Neugriechen<br \/>von den Perserkriegen unmittelbar aufK\u00f6nig Otto \u00fcberzuspringen<br \/>pflegte, hat gegenw\u00e4rtig auch bei den Griechen selbst jeglichen Kredit<br \/>verloren. Dafs man in Deutschland von der byzantinischen Geschichte<br \/>gew\u00f6hnlich nicht mehr kennt als den Namen des Justinian und die<br \/>zweimalige Eroberung Konstantinopels durch die Lateiner und die T\u00fcrken,<br \/>ist nur eine weitere Folge der auch f\u00fcr andere Gebiete der Byzantinistik<br \/>verh\u00e4ngnisvoll gewordenen Abschliefsimg gegen die Ostwelt.<br \/>Durch die imponierenden Werke Gibbons und Finlays hat die mittelalterliche<br \/>Geschichte des r\u00f6mischen Reiches in den Idieenkreis der Westeurop\u00e4er<br \/>Eingang gefunden. Wie wenig aber die Bedeutung derselben<br \/>noch heute erkannt ist, lehrt ein Blick in die historischen Schulkompendien,<br \/>aus denen der gr\u00f6fste Teil der Gebildeten sich seine geschichtlichen<br \/>Grimdanschauungen erwirbt; w\u00e4hrend von der franz\u00f6sischen,<br \/>englischen, italienischen und spanischen Geschichte ziemlich eingehende<br \/>Darstellungen und selbst vollst\u00e4ndige Regentenreihen gegeben werden,<br \/>werden die weiten Zeitr\u00e4ume der byzantinischen Geschichte mit einigen<br \/>kurzen imd in ihrer lakonischen Fassung kaum verst\u00e4ndlichen S\u00e4tzen<br \/>abgethau. Hoffentlich tritt hier nun bald eine Besserung ein. Die<br \/>politischen Ereignisse der letzten Jahrzehnte haben unsere Blicke denn<br \/>doch etwas mehr nach dem Osten gelenkt, und die welthistorische<br \/>Bedeutung der Siebenli\u00fcgelstadt am Bosporus korumt allm\u00e4hlich auch<br \/>den Kurzsichtigsten zum Bewufstsein, seitdem die Seele von Byzanz<br \/>neue, muskelstarke, glaubensverwandte K\u00f6rper belebt, die drohend am<br \/>Ostrande von Europa emporwachsen. Wer sich um V\u00f6lkerpsychologie<br \/>bek\u00fcmmert, beachtet vielleicht die verschiedene Weise, in welcher die<br \/>Kulturnationen sich jetzt in die Bearbeitung der byzantinischen Geschichte<br \/>geteilt haben. Die Deutschen wie Tafel, Hopf, F. Hirsch,<br \/>De Boor, Geizer, Karl Neumann, Seger u. a. haben sich die kritische<br \/>Zubereitung des Quellenmaterials und sonstige philologische Kleinarbeit<br \/>ausgesucht, die Russen und Franzosen wie Vasiljevskij, Uspenskij, Kondakov,<br \/>Rambaud, Diehl, Schlumberger widmen sich vornehmlich der<br \/>innern Geschichte, dem Verwaltungs- und Finanzwesen und der Kunstgeschichte,<br \/>die Engl\u00e4nder (Gibbon, Finlay, Bury) beschr\u00e4nken sich fast<br \/>ausschliefslich auf die zusammenfassende, durch philosophischen, staatsm\u00e4nnischen<br \/>Geist belebte Darstellung der Hauptmomente.<br \/>Wie die Geschichte so empf\u00e4ngt auch die mittelalterliche Geographie,<br \/>Ethnographie und Topographie der Balkanhalbinsel, Westasiens,<br \/>Nordafrikas und selbst S\u00fcdrufslands aus den byzantinischen<br \/>Autoren, Inschriften, Bullen und M\u00fcnzen reiche Aufkl\u00e4rungen, die von<br \/>Krause, W. Tomaschek, G. Heyd, H. Geizer u. a. schon in bedeutendem<br \/>Umfange verwertet worden sind. Eine orientierende Skizze \u00fcber die<br \/>Bedeutung der Byzantinistik f\u00fcr die Geographie werden wir in einem<br \/>der n\u00e4chsten Hefte bringen.<br \/>\u00dcber keine Seite des byzantinischen Zeitalters haben bis in die<br \/>neueste Zeit so unklare und irrige Vorstellungen geherrscht wie \u00fcber<br \/>die bildende Kunst. Die Anschauungen bewegten sich in Extremen;<br \/>w\u00e4hrend man eine Zeit lang alles mittelalterliche Kunstwesen in Bausch<br \/>und Bogen f\u00fcr byzantinisch erkl\u00e4rte, haben Schnaase und Springer die<br \/>Hypothese vom byzantinischen Einflufs mit grofser Sch\u00e4rfe bek\u00e4mp<br \/>\nft<br \/>und die byzantinischen Elemente in der abendl\u00e4ndischen Kunst auf<br \/>ein Minimum beschr\u00e4nken wollen. Doch gebrach es diesen beiden<br \/>Meistern unserer Kunstgeschichte an gen\u00fcgender Kenntnis der byzantinischen<br \/>Denkm\u00e4ler, und die j\u00fcngeren Forscher scheinen nun doch<br \/>eine Art von Mittelweg einzuschlagen. Das n\u00e4chste Bed\u00fcrfnis ist eine<br \/>brauchbare Ver\u00f6ffentlichung und Inventarisierung der zerstreuten und<br \/>meist schwer zug\u00e4nglichen Denkm\u00e4ler, die mit der Erkl\u00e4rung und<br \/>stilistisch genealogischen Betrachtung Hand in Hand gehen werden.<br \/>Auch hier hat es sich gezeigt, dafs die Teilung der Arbeit zur tieferen<br \/>Erkenntnis unumg\u00e4nglich ist; w\u00e4hrend die \u00e4lteren Kunsthistoriker die<br \/>byzantinische Kunst nur nebenbei beachteten, haben neuerdings eine<br \/>Reihe von Forschern derselben ihre ausschliefsliche oder doch vorwiegende<br \/>Aufmerksamkeit zugewendet. Die Arbeiten von Kouclakov, N. Barsov,<br \/>Buslaev, Pakrovskij, Dielil, Bayet, Schlumberger, Strzygowski u. a.<br \/>lassen ahnen, dafs die Geschichte der byzantinischen Architektur, Plastik<br \/>und Malerei mit ihren mannigfaltigen Beziehungen zur orientalischen,<br \/>slavischen und abendl\u00e4ndischen Kunst sich bald einen recht ansehnlichen<br \/>Platz erobern wird. Es ist hocherfreulich, dafs diese Abteilung der<br \/>byzantinischen Studien sich demn\u00e4chst auch der materiellen Unterst\u00fctzung,<br \/>der sie vor allem bedarf, zu erfreuen haben wird. Auf Anregung<br \/>des Herrn Th. Homolle sollen k\u00fcnftig bei den Arbeiten der<br \/>franz\u00f6sischen Schule in Athen auch die byzantinischen Denkm\u00e4ler ins<br \/>Auge gefafst werden, und ein j\u00fcngeres Mitglied der Schule ist beauftragt,<br \/>sich ausschliefslich dem Studium der byzantinischen Kunst zu<br \/>widmen. Ebenso wird das arch\u00e4ologische Institut in Konstantinopel,<br \/>dessen Begr\u00fcndung von der k. russischen Regierung seit einiger Zeit<br \/>vorbereitet wird, seine Hauptth\u00e4tigkeit auf dem byzantinischen Boden<br \/>suchen. Wenn es nun auch vorerst nicht m\u00f6glich sein wird, in der<br \/>byzantinischen Zeitschrift umfangreiche, von kostspieligen Illustrationen<br \/>begleitete Arbeiten zu bringen, so wird sie der byzantinischen Kunst<br \/>doch durch kleinere Aufs\u00e4tze und durch gewissenhafte Ber\u00fccksichtigung<br \/>der einschl\u00e4gigen Litteratur in der zweiten und dritten Abteilimg zu<br \/>dienen suchen.<br \/>Am wenigsten Freunde hat in&#8217; Westeuropa bis jetzt die byzantinische<br \/>Jurisprudenz gefunden. Es l\u00e4fst sich zwar nicht leugnen,<br \/>dafs f\u00fcr die juridische Dogmatik und Exegetik aus den Basiliken und<br \/>aus den Novellen der byzantinischen Kaiser bis jetzt wenig Gewinn<br \/>geflossen ist; dagegen ist die Geschichte des byzantinischen<br \/>Rechtes, ohne welche weder das t\u00fcrkische noch das heutige griechische<br \/>noch die slavischen Rechte verstanden werden k\u00f6nnen, ein fruchtbares<br \/>imd ernster Arbeit w\u00fcrdiges Forschungsgebiet. Wenn dasselbe auch<br \/>naturgem\u00e4fs den griechischen und slavischen Rechtshistorikern am n\u00e4chsten<br \/>liegt, so ist doch.gerade der Gelehrte, welcher auf diesem von den<br \/>meisten \u00e4ngstlich gemiedenen Gebiete die grofsartigsten, in ihrer bahnbrechenden<br \/>Bedeutung bei uns wohl noch nicht gen\u00fcgend gew\u00fcrdigten<br \/>Arbeiten gehefert hat, ein Deutscher, E. Zachariae von Lingenthal.<br \/>Im \u00fcbrigen scheint unter den deutschen Rechtsgelehrten die Kieler<br \/>Doktorthese: \u201elUud Graeca non leguntur^cum verum esse tum proban-<br \/>dum, cum res Graecae philologorum sint, Latinae iuris consultorum&#8221;<br \/>zu fast allgemeiner Anerkennung gelangt zu sein. Noch aussch\u00fcefsHcher<br \/>als die Jurisprudenz haben die \u00fcbrigen Fachwissenschaften wie die<br \/>Medizin, Chemie, Mathematik und Astronomie im byzantinischen Zeitalter<br \/>nur historisches Interesse. Doch mufs bei der geschichtlichen<br \/>Darstellung dieser Wissenschaften die byzantinische Litteratur und namentlich<br \/>ihre ungedruckten Teile in Zukunft ganz anders herangezogen<br \/>werden, als es bis jetzt in den bekannten Werken von Sprengel, Daremberg,<br \/>H\u00e4ser, Cantor, Montucla geschehen ist.<br \/>Die Begr\u00fcndung eines Zentralorgans, welches die mannigfaltigen<br \/>Bem\u00fchungen auf den eben skizzierten Gebieten und namentlich in der<br \/>byzantinischen Litteraturgeschichte zusammenfafst, enth\u00e4lt die M\u00fcndigkeitserkl\u00e4rung<br \/>der Byzantinistik. Sie erhebt sich dadurch \u00e4ufserlich<br \/>wie innerlich zu einem selbst\u00e4ndigen Fache; sie trennt sich endgiltig<br \/>von den Nachbardisziplinen, in deren Organen sie bis jetzt, selten<br \/>freundlich eingeladen und meist nur ungern gesehen, zu Tische gegangen<br \/>war. Wenn ihr aber auch eine eigene Heimst\u00e4tte errichtet<br \/>wird, so wollen wir doch in gemeinsamer Anstrengung mit den altbew\u00e4hrten<br \/>Zeitschriften der verwandten Disziplinen auf das hohe Ziel<br \/>der geschichtlichen Erkenntnis der Menschheit hinstreben. Die byzantinische<br \/>Zeitschrift soll das gesamte griechische Geistesleben vom Ausgang<br \/>des Altertums bis an die Schwelle der neueren Zeit umfassen, und<br \/>zwar soll in der chronologischen Abgrenzung nach oben wie nach<br \/>unten einiger Spielraum gew\u00e4hrt und in zweifelhaften F\u00e4llen weniger<br \/>nach der Jahreszahl als nach dem Inhalt des behandelten Vorwurfes<br \/>entschieden werden. L\u00e4fst sich ja doch die kirchliche Litteratur der<br \/>fr\u00fcheren Jahrhunderte unm\u00f6glich* von der sp\u00e4teren Entwickelung losreifsen<br \/>und h\u00e4ngen ja auch manche litterarische und geschichtliche<br \/>Erscheinungen, die sp\u00e4ter als 1453 datiert sind, mit Thatsachen der<br \/>byzantinischen \u00c4ra aufs engste zusammen. Imierhalb des Gebietes,<br \/>welches in der Zeitschrift ber\u00fccksichtigt wird, mufs der Zusammenhang<br \/>der Forschung gewahrt bleiben; daher sind aufser der Litteratur und<br \/>Sprache auch die Philosophie und Theologie, die \u00e4ufsere und innere<br \/>Geschichte, die Geographie und Etlinographie, die Kunst und ihre<br \/>Hilfsf\u00e4cher, die Jurisprudenz, Medizin imd die \u00fcbrigen Fachwissenschaften<br \/>in den Rahmen des Programms aufgenommen worden.<br \/>Jedes Heft wird, wie schon im Prospekt dargelegt worden ist, in<br \/>drei Abteilungen gegliedert, von welchen die erste selbst\u00e4ndige Artikel,<br \/>die zweite eingehende Besprechungen, die dritte eine m\u00f6glichst vollst\u00e4ndige,<br \/>von orientierenden Notizen begleitete Bibliographie enthalten<br \/>soll. In der ersten Abteilung ist auch auf die Ver\u00f6ffentlichung<br \/>wichtiger Texte Bedacht genommen, fa\u00fcs der Herausgeber gewillt<br \/>ist, die Bedeutung und litterarhistorische Stellung des betreffenden<br \/>Textes durch eine orientierende Einleitung oder einen Kommentar zu<br \/>erl\u00e4utern. Ohne eine solche Beigabe k\u00f6nnen byzantinische Inedita, von<br \/>denen ja die meisten Handschriftensajnmlungen wimmebi, in unserer<br \/>Zeitschrift keinen Platz finden. Die Ver\u00f6flFentlichung isolierter Texte,<br \/>wie sie zuweilen ohne Kenntnis und Verwertung der diplomatischen<br \/>Grundlage und ohne Beachtung der einschl\u00e4gigen Litteratur nach zuf\u00e4lligen<br \/>Funden vorgenommen wird, bringt der Wissenschaft wenig<br \/>Nutzen, und eine \u00dcberschwemmung mit solchen Pulth\u00fctern w\u00fcrde die<br \/>Zeitschrift bald zu gr\u00fcnde gerichtet haben.<br \/>Die wissenschaftliche und materielle Erhaltung der Zeitschrift ist<br \/>nur durch die vereinte Teilnahme aller Kulturnationen m\u00f6glich. Der<br \/>internationale Charakter ist daher, sowohl was die Mitarbeiter und<br \/>die Verbreitung als auch was die Bibliographie betrifft, ein Hauptpunkt<br \/>des Programms. Zwar habe ich im Prospekt erkl\u00e4rt, dafs ich<br \/>in der Regel nur Artikel in deutscher und franz\u00f6sischer Sprache<br \/>zulassen w\u00fcl; doch wird diese Regel schon in diesem Hefte durchbrochen,<br \/>und ich bin f\u00fcr meine Person gern bereit, aufser dem Englischen<br \/>und Italienischen auch das Neugriechische zuzulassen,<br \/>sobald durch die Zahl der Abonnenten die h\u00f6heren Kosten des griechischen<br \/>Drucksatzes aufgewogen werden.<br \/>Der grofsen und folgenschweren Verantwortlichkeit, welche ich mit<br \/>der Leitung dieses Organs auf mich nehme, bin ich mir wohl bewufst.<br \/>Der Gang und die Methode der byzantinischen Studien wird durch<br \/>unsere Zeitschrift<br \/>\nzweifellos in der n\u00e4chsten Zukunft stark beeinflufst<br \/>werden; sie hat demgem\u00e4fs neben der rein wissenschaftlichen auch eine<br \/>p\u00e4dagogische Bedeutung \u2014 in weit h\u00f6herem Grade als die Zeitschriften<br \/>f\u00fcr Gebiete, welche sich einer ererbten und wohl ausgebildeten Methode<br \/>erfreuen. Ich werde daher alles daransetzen, dem Unternehmen einen<br \/>streng wissenschaftlichen Charakter zu geben und zu erhalten. Es ist<br \/>ja nicht zu leugnen, dafs auf dem byzantinischen und neugriechischen<br \/>Forschungsgebiete in dieser Hinsicht viel und schwer ges\u00fcndigt worden<br \/>ist. Man braucht nicht sehr scharfsichtig zu sein, um hier eine erschreckende<br \/>Menge von oberfl\u00e4chlichen, unmethodischen, nutzlosen, ja<br \/>g\u00e4nzlich verkehrten Arbeiten zu entdecken. Es war wie ein stillschweigendes<br \/>\u00dcbereinkommen, dafs die allgemein g\u00fctigen Grunds\u00e4tze<br \/>der philologischen Sorgfalt imd Kritik auf byzantinischem Boden ein<br \/>\u00fcberfl\u00fcssiger Zierat seien: selbst Gelehrte von peinlicher Gewissenhaftigkeit<br \/>liefsen sich zu lockerer SchneUfertigkeit hinreifsen, sobald<br \/>sie mit Byzantinern zu thun bekamen; man \u00fcbertrug die \u00e4sthetische<br \/>und litterarische Geringsch\u00e4tzung dieser Epigonen auch auf ihre wissenschaftliche<br \/>Behandlung. Wie sehr diese seltsame Verwirrung der Begriffe<br \/>geschadet hat, kann man, um nur ein monumentales Beispiel<br \/>zu nennen, am Bonner Corpus Schritt f\u00fcr Schritt nachweisen. Oder<br \/>soll ich auf das Gebiet der vulg\u00e4rgriechischen Sprache hinweisen, wo<br \/>noch fast allj\u00e4hrlich irgend ein wissenschaftlicher Wechselbalg sich ans<br \/>hellste Tageslicht herauswagen darf! Der noch immer stark verbreitete<br \/>Dilettantismus ist nicht zum wenigsten an der Gleichgiltigkeit und<br \/>Abneigung schuld, mit welcher so manche ernste Gelehrte unseren<br \/>Studien gegen\u00fcberstehen. Hoffentlich bleibt die Konstitution der Byzantinistik<br \/>als einer selbst\u00e4ndigen Disziplin und die Begr\u00fcndung eines<br \/>wissenschaftlichen Organs f\u00fcr dieselbe auch in methodischer Hinsicht<br \/>nicht ohne wohlth\u00e4tige Folgen.<br \/>Zum Schlufs noch ein Wort \u00fcber den Titel der Zeitschrift. Manche<br \/>m\u00f6chten vielleicht das Wort \u201ebyzantinisch&#8221; ganz vermieden wissen;<br \/>denn bekanntlich ist dasselbe bis zum Falle des r\u00f6mischen Reiches<br \/>niemals in dem Sinne gebraucht worden, welchen wir ihm heute beilegen.<br \/>Byzanz hat seinen alten Namen gerade um die Zeit verloren,<br \/>in welcher die in der byzantinischen Zeitschrift ber\u00fccksichtigte Epoche<br \/>beginnt. Auch die griechischen Unterthanen des r\u00f6mischen Reiches<br \/>nannten sich stets R\u00f6mer, nie Byzantiner. Doch hat sich die konventionelle<br \/>Bezeiclmung \u201ebyzantinisch&#8221; und \u201eByzantiner&#8221; in allen modernen<br \/>Sprachen so fest eingeb\u00fcrgert, dafs es bedenklich w\u00e4re an ihr zu<br \/>r\u00fctteln, zumal da ein gen\u00fcgender Ersatz nicht zu finden ist. Manche<br \/>haben auch die Verbindung des Wortes \u201ebyzantinisch&#8221; mit dem Substantiv<br \/>\u201eZeitschrift&#8221; getadelt und \u201ebyzantinische Studien&#8221; oder \u201eZeitschrift<br \/>f\u00fcr byzantinische Philologie und Geschichte&#8221; oder \u00c4lmliches<br \/>vorgeschlagen. Ich wollte aber das Wort \u201eStudien&#8221;, welches als Titel<br \/>von periodischen Erscheinungen jetzt meist etwas anderes bezeichnet,<br \/>als unsere Zeitschrift sein will, vermeiden und um jeden Preis einen<br \/>m\u00f6glichst kurzen und doch v\u00f6llig deutlichen Titel bekommen. Unsere<br \/>deutsche Sprache ist hinsichtlich solcher Verbindungen ungemein elastisch<br \/>und hat &#8220;manches derartige aufgenommen, was der strengen grammatischen<br \/>Logik widerstrebt; einen ganz analogen Fall bietet z. B. die<br \/>deutsch geschriebene \u201eRussische Revue&#8221;. Und schliei&#8217;slich w\u00fcrde man<br \/>die Zeitschrift, so wohlgesetzt auch ihr Titel w\u00e4re, doch in der Praxis<br \/>kurz als byzantinische Zeitschrift zitieren.<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<div style=\"text-align:right;font-weight:bold;\">M\u00fcnchen, im M\u00e4rz 1892.<\/p>\n<p>Karl Krumbacher.<\/div>\n<\/blockquote>\n<table class=\"resultsTable\">\n<tbody>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei01mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 1)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 154 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei01mnuoft\/byzantinischezei01mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei02mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 2)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 114 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei02mnuoft\/byzantinischezei02mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei03mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 3)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 119 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei03mnuoft\/byzantinischezei03mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei04mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 4)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>;<br \/>\n <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 126 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei04mnuoft\/byzantinischezei04mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei05mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 5)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 98 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei05mnuoft\/byzantinischezei05mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei06mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 6)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 90 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei06mnuoft\/byzantinischezei06mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei08mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 8)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 117 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei08mnuoft\/byzantinischezei08mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei13mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 13)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 118 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei13mnuoft\/byzantinischezei13mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei15mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 15)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 195 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei15mnuoft\/byzantinischezei15mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei16mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 16)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 188 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei16mnuoft\/byzantinischezei16mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei17mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 17)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20sub\nject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 144 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei17mnuoft\/byzantinischezei17mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei18mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 18)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 95 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei18mnuoft\/byzantinischezei18mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei19mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 19)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 95 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei19mnuoft\/byzantinischezei19mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei21mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 21)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 295 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei21mnuoft\/byzantinischezei21mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei22mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 22)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 181 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei22mnuoft\/byzantinischezei22mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"hitRow\">\n<td class=\"numberCell\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/images\/mediatype_texts.gif\" alt=\"[texts]\" \/><\/td>\n<td class=\"hitCell\"><a class=\"titleLink\" href=\"http:\/\/www.archive.org\/details\/byzantinischezei07mnuoft\"><span class=\"searchTerm\">Byzantinische<\/span> <span class=\"searchTerm\">Zeitschrift<\/span> (Volume 7)<\/a><br \/>Publication suspended 1914-Aug. 1919; 1920-23; 1943-49<br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Keywords:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Study%20and%20teaching%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Study and teaching Periodicals<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.archive.org\/search.php?query=Byzantinische%20Zeitschrift%20AND%20collection%3Atoronto%20AND%20subject%3A%22Byzantine%20Empire%20--%20Civilization%20Periodicals%22\">Byzantine Empire &#8212; Civilization Periodicals<\/a><br \/><span style=\"font-weight:bold;\">Downloads:<\/span> 117 <\/td>\n<td class=\"thumbCell\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.archive.org\/serve\/byzantinischezei07mnuoft\/byzantinischezei07mnuoft.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"55\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"[Alia Varia][Collections][Useful files] BYZANTINISCHE ZEITSCHRIFT Unter Mitwirkung Bibliothekar C. de Boor- Breslau, Prof. J. B. Btiry-Dublin, Prof. Ch. Diehl-Nancy, Abbe L. Duchesne-Paris, Membre de l&#8217;Institut, Hofrat Prof. H.Gtelzer-Jena, Prof. G. N. Hatzidakis- Athen, Hofrat Prof. V. Jagic-Wien,Prof. N. Kondakov-Petersburg, Prof. Sp. Lambros-Athen, Prof. E. Legrand-Paris, Prof. J. 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